DreRoCo Primavera - 2016

S.P.A.S.S. - BattleTech trifft Rollenspiel - (Rollenspiel - Zivilisten)

System Hillfolk (DramaSystem) Hillfolk (DramaSystem)
Ein Spiel aus der Feder von Robin D. Laws, das auf charakterzentriertes Erzählspiel ausgerichtet ist. Es gibt keine Listen von Fertigkeiten und keine Zahlen auf dem Charakterbogen. Statt dessen wird das Spiel geprägt von den Beziehungen der handelnden Spielercharaktere zueinander. Szenen werden davon angetrieben, dass ein Charakter von einem anderen etwas will, das für ihn Bedeutung hat. Der andere muss nun anhand der eigenen Motivationen prüfen, ob und inwieweit er dem Anliegen statt gibt. Auf diese Weise entsteht eine Handlung, die sich direkt aus den Zielen und Wünschen der Spielercharaktäre ergibt. Ein SRD (System Reference Document - also die reinen Regeln ohne Erläuterungen, Beispiele und Settings) gibt es auf der Seite des Verlags zum kostenlosen Download.

Setting Science-Fiction, Militärisch Science-Fiction *****
Visionen der Zukunft, getrieben von Technik und gebunden an Wissenschaft

Militärisch *
Helm auf und los gehts, Soldat. Dort ist der Feind.
Spielstil erzählerisch, charakterzentriert, konstruktivistisch, atmosphärisch erzählerisch *****
Hier stehen dramatische Handlungverläufe im Vordergrund. Meist werden Spieler dazu angehalten, von selbst die Handlung mit voranzutreiben.

charakterzentriert *****
Hier wird der Fokus auf das Innenleben der Figuren, deren Befindlichkeiten und Hintergrund, gelegt. Meist dreht sich das Spiel um Motivationen und Dilemmas.

konstruktivistisch *****
Spieler sind dazu angehalten, die Spielumgebung aktiv mit zu gestalten. Es darf jeder Spielteilnehmer Fakten einbringen, die dadurch zum gemeinsamen Vorstellungsbild hinzugefügt werden.
Dies steht im Kontrast zu Spielrunden in denen nur der SL die Umg

atmosphärisch *****
Das Spiel legt viel Wert auf Atmosphäre und Stimmung.
Spielerzahl 3 bis 8
Anfängergeeignet *****
Charaktere gestellt werden gestellt
Spielleiter Captain
Spielblock Samstag - Mittag Beginnt gegen Samstag 11:00

Beschreibung

Ein Rollenspielplot, viele Blickwinkel der Lösung bzw. des Erlebens. Während rings umher zig Meter hohe Mechs kämpfen und am Boden Panzer und Soldaten im Einsatz sind, werden immer noch weitere vom Kriegsgeschehen betroffen. Zivile Bevölkerung hat es schwer, wenn der Kampf sich nähert. Vor allem, wenn man in einem High-Tech Unternehmen arbeitet, welches für die Kriegsparteien von besonderem Interesse ist.
Noch ist die Planetteck Firmenzentrale einigermaßen sicher. Doch die Verbindungen nach draußen sind abgerissen, Strom wurde gekappt und die Daten eines wichtigen Forschungsprojektes noch hier. Wie soll man sich da bloß richtig verhalten?

In dieser Runde wird der Blickwinkel einfacher Firmenangestellter beleuchtet, die um ihr Überleben bangen, während draußen der Krieg tobt. Ein Krieg, der an anderen Spieltischen im Tabletop bzw mit taktisch Eingreifteams ausgetragen wird.

Also wer Lust auf diese Art der Vernetzung hat, hier das Intro:

Voller Frustration schlug "Snake" mit seiner Faust auf das Taktische-Daten-Display. ,Was nützen Dir alle Waffen und die Macht eines 80 Tonnen schweren Todesboten, wenn die Zielperson in ein vierstöckiges Gebäude flieht?'. Zeit blieb ihm nicht, weiter darüber zu fluchen, als der Warnton schrillte und den Anflug von Langstreckenraketen auf seine BattleMech ankündigte.

"Narrenkappe von Glöckchen kommen". "Narrenkappe hört"."Wir haben die Rassel". Mit einem Grinsen schaute Miller auf den mit Handschellen Gefesselten. Dieses gefror ihm aber, als er die Erschütterungen im Boden spürte, welche die Türen des Hausflures, in dem er sich befand, zum Wackeln brachten. Ein Blick aus dem Flurfenster auf den Platz vor der Tür gab den Blick auf einen 45 Tonnen schweren Verteidiger frei. Der rechte Arm hüllte sich in blaues Licht und ein Strahl fuhr an den Fenstern der Gasse entlang. "Narrenkappe, verdammt, wo bleibt Ihr? Wir kriegen die Rassel nicht aus dem Spielkorb."

Was hat sich Torwin nur gedacht. Zu dieser Zeit vor die Tür zu gehen. Ein blauer Strahl ging über ihm hinweg und alle seine Haare standen zu Berge. Auch fühlte er ein Kribbeln auf den Armen, der Schulter und dem Kopf. Als die Starre nachließ, in die er voll Schreck verfallen war, rannte er in Richtung der nächsten Tür, ohne in dem Fenster daneben den Mann in dem schwarz-weiß-gefleckten Feldsachen zu sehen. *****

Wie groß auch die Kriegsmaschine ist, man ist nichts, ohne die Schlammhüpfer am Boden.

‚Mann‘ kann noch so gut im direkten Nahkampf, Mann gegen Mann, sein oder den anderen mit den besten Worten überreden. Was nützt das, wenn die Jungs in den BattleMechs nicht den Weg frei räumen.

Wie fühlt man sich, wenn man aus dem nichts in eine fast aussichtslose Situation geworfen wird?

Jeder braucht den anderen und ist auf ihn angewiesen oder beeinflusst sich.

Wenn Ihr dies direkt einmal auf der Table-Top-Platte oder im Rollenspiel erleben wollt, die sich in einem Abenteuer direkt beeinflussen, dann seid an diesem Samstag mit dabei.